Theaterbesuch und Salongespräch: Reich des Todes von Rainald Goetz am E.T.A.-Hoffmann-Theater

Veranstaltung

Im Rahmen der Salongespräche der BaGraLCM lädt die Graduiertenschule zu einem Besuch des Stücks Reich des Todes von Rainald Goetz ein. Anschließend sprechen in der Treffbar des E.T.A.-Hoffmann-Theaters Regisseurin Sibylle Broll-Pape, Dramaturgin Petra Schiller und Niklas Schmitt, der unter anderem zu Goetz promoviert, über Inszenierung und Stück.

Mittwoch, 3. November 2021
Beginn um 19:30 Uhr, Einführung 19 Uhr
E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg

Anmeldung: katerina.shekutkovska@uni-bamberg.de

Ausgehend von den Anschlägen des 11. September 2001 beschreibt Goetz in Reich des Todes beispielhaft die Reaktionen der Bush-Administration auf den Terror. Das Stück ist darüber hinaus „ein Nachdenken über die abgründigen und düsteren Folgen für die westliche Demokratie, die bis heute wirken“, heißt es im Programmheft. Der Fränkische Tag schreibt, „Stück und Inszenierung wollen mehr sein als nur eine bühnentaugliche Adaption von Zeitgeschichte. Mit kühlem Blick seziert Goetz die Mechanismen der Macht, die Psychodynamiken zwischen den Mächtigen und ihren Beratern.“

Nicht nur ist Reich des Todes das erste Stück des Büchnerpreisträgers Rainald Goetz seit über 20 Jahren, sondern ist die Inszenierung in Bamberg auch die dritte überhaupt. Beim Salongespräch wird es u. a. um die inszenatorische und dramaturgische Arbeit und Umgang mit der immensen Textmasse des Stückes, um die ausgewählten Fokuspunkte der Inszenierung sowie um den Platz dieses Theatertextes von Rainald Goetz in dessen Gesamtwerk gehen.

Der Theaterbesuch findet am 3. November statt. Beginn des Stückes ist um 19.30 Uhr (mit einer kurzen Einführung um 19 Uhr). Das Salongespräch findet im Anschluss an das Stück in der Treffbar des E.T.A.-Hoffmann-Theaters statt. Interessierte können sich bis zum 3. November bei Katerina Shekutkovska (katerina.shekutkovska@uni-bamberg.de) anmelden.

Weitere Informationen unter: https://theater.bamberg.de/spielplan/stuecke/reich-des-todes/

Fotos: Birgit Hupfeld